Reisebericht: Einzelreise nach Bangkok, Thailand zur Internationalen Konferenz „Fake News Alert“

„Fake News“ stellen in vielen Ländern dieser Welt ein Problem dar und sind auch für die Politik ein sehr relevantes Thema. Aus diesem Grund zögerte ich nicht lange, als ich die Einladung zur Internationalen Konferenz „Fake News Alert“ in Bangkok erhielt, und sagte dem Veranstalter zu.

Am 15. Juni bestieg ich den Flieger Richtung Bangkok, Thailand. Dort angekommen, hatte ich keine Zeit zum Verschnaufen, da ich direkt zu meinem ersten Termin musste. Ich durfte als Diskutant bei einer Paneldiskussion mein Wissen und meine Erfahrungen als Mitglied des Deutschen Bundestages und technologiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion einbringen. Neben mir nahmen Experten aus Hongkong, Taiwan, Philippinen, Thailand und Myanmar teil. Das unterstreicht das globale Problem von „Fake News“ nochmals. Zwei dieser Teilnehmer konnten uns direkte Erfahrungen und Informationen aus erster Hand mitteilen, da sie für die internationalen Nachrichtenagenturen Reuters und Agence France-Presse arbeiten. Ihre Eindrücke und Erfahrungen aus langjähriger, journalistischer Arbeit in Südostasien sowie ihre praktischen Empfehlungen für Politiker sind für meine Arbeit als Politiker besonders wichtig. Nachdem ich mit großem Interesse die Ausführungen der anderen Teilnehmer verfolgte, teilte ich am Ende meine Sicht aus Deutschland mit den anderen Teilnehmern. In meinem Vortrag schilderte ich die Problematik der letzten Bundestagswahlen und berichtete, welche nationalen und europäischen Initiativen zur Bekämpfung von Falschmeldungen letztlich erarbeitet wurden. So konnte ich dem internationalen Publikum zeigen, dass vor allem die Flüchtlingskrise von Rechtsextremisten genutzt wurde, um Falschmeldungen zu streuen (meinen Vortrag findet ihr am Ende dieses Artikels).  .

Die hochinteressante Paneldiskussion war jedoch nicht der einzige Termin für mich in Bangkok. Zusätzlich besuchte ich die Workshops „Empowering Digital Citizenship“ und „Fact Checking Efforts“. Zusammen mit den anderen Experten bearbeiteten wir interaktiv konkrete Fälle zu den jeweiligen Themen. Neben den Ergebnissen war es sehr aufschlussreich zu sehen, wie andere Länder mit der Problematik von „Fake News“ umgehen, denn ob Asien, Afrika, Amerika oder Europa: jeder Kontinent hat auf seine eigene Weise mit „Fake News“ zu kämpfen.

Als Highlight ist sicherlich das  sehr spannende Gespräch mit Taiwans Digitalministerin Audrey Tang und Thailands Abgeordneten Klaikong Vaidhyakarn zu nennen. Der Abgeordnete setzt sich aktiv für die digitale Stadtentwicklung und Projekte zur digitalen Bürgerbeteiligung auf parlamentarischer Ebene ein.

Als technologiepolitischer Sprecher konnte ich viele Erkenntnisse mitnehmen und wurde von neuen Themen und Positionen sowie kulturellen Erlebnissen inspiriert.

Liebe Grüße,

Ihr/ Euer Mario Brandenburg

BPA-Fahrt: Letzte BPA-Reisegruppe für dieses Jahr

Vergangene Woche hat bereits die letzte BPA-Reisegruppe für dieses Jahr, auf meine Einladung hin Berlin besucht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Pfalz waren vier Tage lang in der Hauptstadt zu Gast, um ein wenig Regierungsluft zu schnuppern. Ob Bundestag, Bundeskanzleramt, BMVg, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen  oder vieles mehr – die Reisegruppe bekam einen konkreten Einblick in die parlamentarischen Abläufe und die Geschichte unseres Landes.

Das Wetter war top, die Reisenden gut gelaunt – das macht Lust auf mehr.

Die Reisetermine für 2020 werden im kommenden Spätjahr auf meiner Homepage veröffentlicht werden.

Interview Künst­liche Intel­li­genz: Das sagen Poli­tiker aus RLP

Ist KI die „Dampfmaschine“ des 21. Jahrhunderts? Was muss Deutschland tun, um in der Entwicklung nicht abgehängt zu werden? Wo sollte KI verstärkt zum Einsatz kommen? Wie wird KI unsere Gesellschaft verändern? Diesen spannenden Fragen habe ich mich in einem Interview mit der Techniker Krankenkasse gestellt.

BPA-Fahrt: Exkursion in die Hauptstadt

Theorie und Praxis sind bekanntlich Zweierlei. Bei einer viertägigen Exkursion des Instituts für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik nach Berlin konnten rund 50 Studierende der Landauer Universität ihre kommunikationswissenschaftlichen Theoriekenntnisse mit Expertenwissen aus der Praxis zusammenführen….

Interview: Interview mit Kinderreporter Emilio

Haben die digitalen Medien es leichter gemacht, sich zu engagieren? Was haben sie mit Demokratie zu tun und welche Rolle spielen Kinder dabei? Kinderreporter Emilio hat im Bundestag den Abgeordneten Mario Brandenburg von der FDP getroffen und zum Thema „Digitale Demokratie“ befragt.

Brandenburg: Bürokratiedschungel endgültig lichten!

„Trotz aller Beteuerungen der Bundesregierung wächst der Bürokratiedschungel stetig an. Dies belastet die Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie. Diese machen über 99% aller deutschen Unternehmen aus und stellen somit unabweisbar das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dar.

Dennoch findet immer noch keine Entlastung dieses so bedeutenden Wirtschaftszweiges statt. Im Gegenteil! Die Sozialversicherungsbeiträge steigen, die Steuern stagnieren und das lange angekündigte Bürokratieentlastungsgesetz III lässt auf sich warten.

Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat daher zehn konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau für kleine und mittlere Unternehmen erarbeitet. Diese beinhalten unter anderem die Vereinfachung der Dokumentationsplichten beim Mindestlohn, die Anhebung der Büchführungspflichtgrenze und die Vereinfachung des Vergaberechts.“

Die vollständige Ausarbeitung erhalten sie hier

Video: “Status Quo” in Politics and Society [EN]

Die Rise of AI war auch in diesem Jahr eine sehr interessante und spannende Konferenz. Ich konnte viele neue Eindrücke und Ideen mitnehmen.

Zudem präsentierte ich meine Sicht der Dinge zum Thema künstliche Intelligenz.

Girls’Day 2019: Zusammenfassung

Gestern war Girls’Day und der hat richtig Spaß gemacht! Mit Lea und Lilly hatte ich zwei tolle und begabte junge Frauen bei mir zu Gast. Nach einem kurzen Treffen mit meinem Kollegen Thomas Hitschler (SPD) haben wir uns in meinem Wahlkreisbüro ausführlich über verschiedene Politikfelder und die alltägliche Arbeitsweise eines Abgeordneten unterhalten. Danach durften die Mädchen u. a. die Pressemeldung zum Girls’Day mitgestalten, einen Gastbeitrag über Artikel 13 mitverfassen und bekamen somit einen konkreten Einblick in die Pressearbeit eines Abgeordnetenbüros. Zum Abschluss des Tages haben wir noch die Firma Concord express in Rülzheim besucht. Geschäftsführer Manuel Kern hat uns herzlich empfangen und sein Unternehmen ausführlich vorgestellt. Ein klassisches Beispiel für das eigentliche Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Vor Ort, innovativ und international agierend. Was hat Deutschland was andere nicht haben? Genau solche Firmen! Der Ausbildungsbetrieb sucht im Übrigen ständig fähige Speditionskaufleute.

Ein toller Tag, Danke an Lilly und Lea!

Statement: Artikel 13-Entscheidung wird sich auch auf den Technologiestandort Deutschland auswirken

„Die Entscheidung über die Urheberrechtsreform im Europäischen Parlament ist ein großer Rückschlag für Europa. Mit der Entscheidung zum Artikel 13 laufen wir Gefahr, dass Uploadfilter eingesetzt werden müssen. Durch den Einsatz solch komplexer Filter wird ein negatives Bild von neuen Technologien vermittelt. Des Weiteren helfen Plattformen wie bspw. YouTube Menschen sich fortzubilden. In der heutigen Zeit lernen Menschen mithilfe von „Tutorial“-Videos, wodurch nicht nur Interessen sondern auch Kreativität gefördert wird. Dieses kostenlose, zielgenaue und effiziente Lernangebot könnte durch die Urheberreform stark eingeschränkt werden. Die Urheberreform ist ein großer Rückschlag für Deutschland und Europa, weg vom digitalen hin zum Steinzeitalter. Europa braucht ein modernes Urheberrecht, welches Kreative für ihre Arbeit belohnt. Jedoch ist diese Urheberrechtsreform der komplett falsche Weg.“

Interview: Chancen und Herausforderungen in der Gentechnologie

Keine Sorgen mehr vor Erbkrankheiten, Aids und Krebs? Was nach einer utopischen Vorstellung klingt, ist in der Wissenschaft täglicher Forschungsgegenstand. So behaupte der chinesische Forscher He Jiankui im November 2018, dass er zwei genetisch veränderte Babys hervorgebracht hat, welche immun gegen HIV seien. Spätestens nach dieser Aussage wurde die Weltöffentlichkeit mit dem technisch Machbaren in diesem hochsensiblen Thema konfrontiert. Obwohl der chinesische Forscher Grenzen überschritten hat und hier ganz klar von einem Tabubruch zu sprechen ist, bieten die modernen Verfahren der Gentechnologie viele Chancen und Potentiale. Aus diesem Grund kam Alisia Gehabka von mitmischen.de zu Besuch und befragte Mario zu diesem spannenden Thema.