Pressemeldung: Wissenschaftsjahr 2019 sollte mit Mythen zu Künstlicher Intelligenz aufräumen!

Zum Wissenschaftsjahr 2019 zu Künstlicher Intelligenz erklärt der technologiepolitische Sprecher der Freien Demokraten Mario Brandenburg:

„Nach Datenethikkommission, Digitalrat, Enquetekommission im Deutschen Bundestag und der Strategie zu Künstlicher Intelligenz der Bundesregierung kommt nun das Wissenschaftsjahr 2019, das sich ein Jahr lang auf die digitale Technologie fokussieren wird. Grundsätzlich begrüßen die Freien Demokraten demokratische Partizipationsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern, gerade wenn die Veränderungen, wie sie zukünftig durch technologische Möglichkeiten geschehen werden, ihre persönliche Lebenswelt betreffen. Wir hoffen, dass das Wissenschaftsjahr zu Künstlicher Intelligenz mit Mythen aufräumt, wenn die Bundesregierung schon selbst nicht dazu in der Lage ist.

Ob die Bemühungen der Bundesregierung zu KI „Made in Germany“ durch das Wissenschaftsjahr gestärkt und zielgerichteter werden, darf jedoch bezweifelt werden. Der Arbeitsminister baut lieber Observatorien, die Forschungsministerin stellt Religion über Forschung und der Finanzminister streicht die Mittel für Künstliche Intelligenz. Anstelle unterfinanzierter Marketingjahre auszurufen, sollte die Bundesregierung das Thema Künstliche Intelligenz in einen Digitalministerium zentral vorantreiben, und den Bürgerinnen und Bürgern eine einheitliche Anlaufstelle für ihre Ideen und Fragen anbieten.“

Pressemeldung: Deutschland führend in „geiziger Intelligenz“

Zum Finanzierungskonzept der KI-Strategie erklärt der technologiepolitische Sprecher der Freien Demokraten Mario Brandenburg:

„Die groß angekündigten drei Milliarden Euro für die KI-Strategie der Bundesregierung sind zu unfassbaren 500 Millionen Euro geschrumpft. Der andere Teil soll wohl aus einer Umschichtung der Etats in den Forschungs-, Wirtschafts- und Arbeitsministerium gegenfinanziert werden. Im Vergleich dazu investiert Kanada (37 Millionen Einwohner) allein 132 Millionen Euro in eine Forschungseinrichtung (Vector Institute). Anscheinend verfolgt der Finanzminister Olaf Scholz eher eine Strategie der „geizigen“ Intelligenz als eine erfolgreiche Strategie der Bundesregierung zu Künstliche Intelligenz. Die Bundesregierung zeigt mal wieder, dass sie wirklich gut darin sind, vage und nicht durchdachte Strategie- und Finanzierungskonzepte vorzustellen. Klar ist, dass Deutschland mit dieser ängstlichen Investitionshaltung im internationalen Vergleich keine Chance haben wird.“

PRESSE: Tollitäten-Treffen in Germersheim

Heute mal wieder etwas aus meinem Wahlkreis. Gestern fand das alljährliche Tollitäten-Treffen in Germersheim statt. Eine schöne Zusammenfassung inklusive Bildern findet ihr hier.

Pressemeldung: Historische Chance für die Pfalz!

Zur aktuellen Debatte über den Hochschulstandort Pfalz erklärt der pfälzische Bundestagsabgeordnete und technologiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Mario Brandenburg:

„Wir müssen diese Gelegenheit beim Schopf packen! Die Welt befindet sich im digitalen Wandel. Dieser wird befeuert durch das verschmelzen verschiedener Forschungsgebiete, Convergence genannt, in neue innovative Fachbereiche. Sozioinformatik, Optogenetik oder Kryptoökonomie sind nur einige Beispiele für zeitgemäße Studiengänge die unsere Zukunft heute schon verändern. In der Pfalz verfügen wir über alle Zutaten um international gefragte Spitzenküche zuzubereiten, servieren aber lieber Butterbrot. Denken wir neu und mischen die technologische Expertise der TU Kaiserslautern mit der bildungswissenschaftlichen Kompetenz der Uni Landau und dem sprachlich-kulturellen Wissensschatz des FTSK in Germersheim. Schaffen wir eine Lehr- und Forschungseinrichtung auf der Höhe der Zeit, die Antworten auf globale Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Natural Language Processing und personalisiertes Lernen liefern kann und somit jungen Menschen beste Berufschancen garantiert.

Im Wettbewerb mit den Universitäten und Forschungszentren dieser Welt hilft keine akademische Kleinstaaterei. Eingebettet in unsere einzigartige Kulturlandschaft und Lebensart schafft eine Universität der Pfalz Chancen und Perspektiven für Generationen.“

Pressemeldung: KI-Observatorien anstelle Tempos!

Zur Strategie der Bundesregierung zu Künstlicher Intelligenz erklärt der technologiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Mario Brandenburg:

„Grundsätzlich begrüßt die FDP-Bundestagsfraktion die Anstrengungen der Bundesregierung, sich endlich ernsthaft mit dem Thema „Künstliche Intelligenz“ auseinanderzusetzen. Die vorgelegte Strategie ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Leider bleiben etliche Fragen zur Umsetzung offen und konkrete Ziele zu vage. Trotz der zusätzlichen finanziellen Förderung bis 2025 von 3 Milliarden Euro ist es nicht ersichtlich, wie Deutschland zu den globalen Playern USA und China aufschließen soll. Die traditionell gute Grundlagenforschung hat ein Transfer- und Patentproblem in Form zu geringer Start-Up-Ausgründungen. KI-Anwendungen kommen seit Jahren zu kurz.

Die FDP-Bundestagsfraktion hätte sich mehr Genauigkeit vor allem bei der Definition von Zielen gewünscht. Denn was die Bundesregierung mit der Strategie zu KI zu erreichen versucht, ist nicht ersichtlich. So liest es sich zwar gut, wenn sie von einer Evaluation der Umsetzung der Strategie in 2020 spricht, aber ohne eindeutige Messkriterien für nicht vorhandene Zielvorgaben bleibt das eine lose Ankündigung ohne Gehalt. Wir haben jüngst einen Antrag für eine erfolgreiche Strategie KI vorgelegt (BT-Drs: 19/5629 – Strategie der Bundesregierung zu Künstlicher Intelligenz erfolgsorientiert ausrichten), die strategische Anforderungen deutlich definiert. Die Bundesregierung hätte sich dort informieren können. Anstelle eindeutiger Ziele verliert sie sich in Observatorien und Zentren sowie ungeregelten Zuständigkeiten für digitale Technologien wie KI. Deshalb fordern wir die Bundesregierung ein weiteres Mal auf, alle Kompetenzen in einem „Digitalministerium“ zu bündeln.“

Jugendmedienworkshop der Jugendpresse Deutschland

Du bist Medieninteressiert? Und zwischen 16 und 20 Jahre alt?

Dann hast du jetzt die Gelegenheit, dich für den Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag zu bewerben! Lerne an sieben anspruchsvollen Tagen die Hauptstadt kennen, tauche ein in die aktuellen Debatten zu Krieg und Frieden, hospitiere in einer Hauptstadtredaktion, triff Abgeordnete, tritt in den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten und berichte darüber in DEINEM EIGENEN Artikel in dem Jugendmagazin „politikorange“!

Schirmherrin ist die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau. Unter allen Bewerber*Innen werden 30 Jugendliche ausgewählt, die an dem Workshop teilnehmen dürfen. Auswahlkriterien sind unter anderem der Bezug zum vorgegebenen Thema und die Kreativität der Beiträge.

In der Vorbereitungsphase zum Workshop haben die Teilnehmer*Innen die Möglichkeit, sich über eine Online-Videokonferenz, einem zur Verfügung gestellten Paket mit Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung und einer Sammlung online abrufbarer Dokumente und Materialien zur methodisch-journalistischen Grundausbildung mit dem Thema vertraut zu machen.

Interessiert? Dann schicke deine Bewerbung bis zum 14. September 2018 über den beigefügten Link an die Jugendpresse – ich drücke dir die Daumen!

Bei Fragen kannst du dich auch gerne bei uns melden: einfach E-Mail an „mario.brandenburg.ma04@bundestag.de“

Info und Anmeldung zum Workshop