Girls’Day 2019: Zusammenfassung

Gestern war Girls’Day und der hat richtig Spaß gemacht! Mit Lea und Lilly hatte ich zwei tolle und begabte junge Frauen bei mir zu Gast. Nach einem kurzen Treffen mit meinem Kollegen Thomas Hitschler (SPD) haben wir uns in meinem Wahlkreisbüro ausführlich über verschiedene Politikfelder und die alltägliche Arbeitsweise eines Abgeordneten unterhalten. Danach durften die Mädchen u. a. die Pressemeldung zum Girls’Day mitgestalten, einen Gastbeitrag über Artikel 13 mitverfassen und bekamen somit einen konkreten Einblick in die Pressearbeit eines Abgeordnetenbüros. Zum Abschluss des Tages haben wir noch die Firma Concord express in Rülzheim besucht. Geschäftsführer Manuel Kern hat uns herzlich empfangen und sein Unternehmen ausführlich vorgestellt. Ein klassisches Beispiel für das eigentliche Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Vor Ort, innovativ und international agierend. Was hat Deutschland was andere nicht haben? Genau solche Firmen! Der Ausbildungsbetrieb sucht im Übrigen ständig fähige Speditionskaufleute.

Ein toller Tag, Danke an Lilly und Lea!

Statement: Artikel 13-Entscheidung wird sich auch auf den Technologiestandort Deutschland auswirken

„Die Entscheidung über die Urheberrechtsreform im Europäischen Parlament ist ein großer Rückschlag für Europa. Mit der Entscheidung zum Artikel 13 laufen wir Gefahr, dass Uploadfilter eingesetzt werden müssen. Durch den Einsatz solch komplexer Filter wird ein negatives Bild von neuen Technologien vermittelt. Des Weiteren helfen Plattformen wie bspw. YouTube Menschen sich fortzubilden. In der heutigen Zeit lernen Menschen mithilfe von „Tutorial“-Videos, wodurch nicht nur Interessen sondern auch Kreativität gefördert wird. Dieses kostenlose, zielgenaue und effiziente Lernangebot könnte durch die Urheberreform stark eingeschränkt werden. Die Urheberreform ist ein großer Rückschlag für Deutschland und Europa, weg vom digitalen hin zum Steinzeitalter. Europa braucht ein modernes Urheberrecht, welches Kreative für ihre Arbeit belohnt. Jedoch ist diese Urheberrechtsreform der komplett falsche Weg.“

Berlin entdecken und erleben – Informationsfahrt des Bundespresseamtes

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung eröffnet allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger nach Berlin einzuladen.
  • Was ist eine BPA-Fahrt?
    • Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung eröffnet allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger nach Berlin einzuladen. Im Rahmen dieser Reise erhalten die Bürgerinnen und Bürger einen umfangreichen Einblick in das politische Berlin.
  • Was ist das Besondere einer BPA-Fahrt?
    • Bei der viertägigen Reise stehen neben einem Besuch im Reichstagsgebäude, der Teilnahme an einer Plenardebatte oder an einem Informationsvortrag über Arbeitsweise und Zusammensetzung des Deutschen Bundestages auch ein Gespräch mit dem MdB Mario Brandenburg auf dem Programm. Und natürlich gibt es ganz viel Geschichte, Kunst und Kultur zu entdecken und zu erleben.
  • Wie sieht so ein Programm aus?
    • Ein Beispielprogramm ist als Link beigefügt. Die Programmpunkte bzw. Uhrzeiten können variieren.
  • Was kostet diese Fahrt?
    • Die Kosten für An- und Abreise, Übernachtung und Verpflegung übernimmt das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Für die Teilnehmer entsteht lediglich ein kleiner Pauschalbetrag für Eintrittsgelder und Ähnliches.
  • Gibt es die Möglichkeit auf Beantragung von Bildungsurlaub?
    • Ja, die Informationsfahrten werden als Bildungsurlaub anerkannt.
  • Wie erfolgt die Anmeldung für diese Fahrten?

Beispielprogramm BPA-Fahrt aus dem Jahr 2018

Berichte

Pressemeldung: Wissenschaftsjahr 2019 sollte mit Mythen zu Künstlicher Intelligenz aufräumen!

Zum Wissenschaftsjahr 2019 zu Künstlicher Intelligenz erklärt der technologiepolitische Sprecher der Freien Demokraten Mario Brandenburg:

„Nach Datenethikkommission, Digitalrat, Enquetekommission im Deutschen Bundestag und der Strategie zu Künstlicher Intelligenz der Bundesregierung kommt nun das Wissenschaftsjahr 2019, das sich ein Jahr lang auf die digitale Technologie fokussieren wird. Grundsätzlich begrüßen die Freien Demokraten demokratische Partizipationsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern, gerade wenn die Veränderungen, wie sie zukünftig durch technologische Möglichkeiten geschehen werden, ihre persönliche Lebenswelt betreffen. Wir hoffen, dass das Wissenschaftsjahr zu Künstlicher Intelligenz mit Mythen aufräumt, wenn die Bundesregierung schon selbst nicht dazu in der Lage ist.

Ob die Bemühungen der Bundesregierung zu KI „Made in Germany“ durch das Wissenschaftsjahr gestärkt und zielgerichteter werden, darf jedoch bezweifelt werden. Der Arbeitsminister baut lieber Observatorien, die Forschungsministerin stellt Religion über Forschung und der Finanzminister streicht die Mittel für Künstliche Intelligenz. Anstelle unterfinanzierter Marketingjahre auszurufen, sollte die Bundesregierung das Thema Künstliche Intelligenz in einen Digitalministerium zentral vorantreiben, und den Bürgerinnen und Bürgern eine einheitliche Anlaufstelle für ihre Ideen und Fragen anbieten.“

Pressemeldung: Deutschland führend in „geiziger Intelligenz“

Zum Finanzierungskonzept der KI-Strategie erklärt der technologiepolitische Sprecher der Freien Demokraten Mario Brandenburg:

„Die groß angekündigten drei Milliarden Euro für die KI-Strategie der Bundesregierung sind zu unfassbaren 500 Millionen Euro geschrumpft. Der andere Teil soll wohl aus einer Umschichtung der Etats in den Forschungs-, Wirtschafts- und Arbeitsministerium gegenfinanziert werden. Im Vergleich dazu investiert Kanada (37 Millionen Einwohner) allein 132 Millionen Euro in eine Forschungseinrichtung (Vector Institute). Anscheinend verfolgt der Finanzminister Olaf Scholz eher eine Strategie der „geizigen“ Intelligenz als eine erfolgreiche Strategie der Bundesregierung zu Künstliche Intelligenz. Die Bundesregierung zeigt mal wieder, dass sie wirklich gut darin sind, vage und nicht durchdachte Strategie- und Finanzierungskonzepte vorzustellen. Klar ist, dass Deutschland mit dieser ängstlichen Investitionshaltung im internationalen Vergleich keine Chance haben wird.“

Newsletter Südpfalz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Dieser Newsletter wird kurz und knapp! Zwei Sitzungswochen in Berlin und eine Woche Fasching (!) ließen leider nicht viele Möglichkeiten für konkrete Aktivitäten im Wahlkreis. Immerhin konnte ich auf verschiedenen Tollitätenempfängen in angemessener Heiterkeit die Freien Demokraten repräsentieren.

Auf einem Get-Together des Bezirksverbands der Jungen Liberalen Koblenz durfte ich von meiner Arbeit im Deutschen Bundestag und als technologiepolitischer Sprecher berichten. Tolle Veranstaltung! Gut zu wissen, dass die FDP eine engagierte Jugendorganisation hinter sicher hat!

Aufgrund der anstehenden Kommunalwahl, bei der ich als Spitzenkandidat für meinen Heimatort Rülzheim antrete, musste ich etliche Verwaltungsaufgaben erledigen. So war ich als Ortsvorsitzender hauptsächlich mit der Listenaufstellung beschäftigt – eine andere Aufgabe in der Faschingszeit, die mich mehr als Kommunalpolitiker, denn als Bundestagsabgeordneter forderte.

Auch nach wenigen Wochen des neuen Jahres hat sich bereits eine Menge an Anfragen, Anliegen und organisatorischen Aufgaben angehäuft – die es abzuarbeiten gilt. Die Kommunal- und Europawahl, die Fusion der Universitäten Kaiserslautern und Landau, der Ausbau der B10 zwischen PS und LD sind nur einige Beispiele. Es wird also auch hier nicht langweilig.

In diesem Sinne,

Ihr/euer Mario!

Nächster Newsletter mit Neuigkeiten aus Berlin: 29.03.2019

Girls’Day: Mario macht mit

Am Donnerstag, dem 28. März 2019, findet der alljährliche Girl’s Day statt.

Falls du schon immer einmal das spannende Leben eines Bundestagsabgeordneten miterleben wolltest, besteht nun die Chance.

Für einen Tag kannst du Mario Brandenburg, den technologiepolitischen Sprecher der Freien Demokraten, in seinem aufregenden Alltag im Wahlkreis begleiten.

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Gastbeitrag: Politische Partizipation im digitalen Zeitalter

Im digitalen Zeitalter ist es wichtiger denn je, den Menschen und die Gesellschaft in den Mittelpunkt der politischen Debatte zu stellen. Denn eine freie Debattenkultur bleibt weiterhin Basis der Demokratie, die sich stetig entwickelt und vom Diskurs aller Beteiligten lebt. 

Den vollständigen Gastbeitrag findet ihr hier

Politische Partizipation im digitalen Zeitalter

Interview: Chancen und Herausforderungen in der Gentechnologie

Keine Sorgen mehr vor Erbkrankheiten, Aids und Krebs? Was nach einer utopischen Vorstellung klingt, ist in der Wissenschaft täglicher Forschungsgegenstand. So behaupte der chinesische Forscher He Jiankui im November 2018, dass er zwei genetisch veränderte Babys hervorgebracht hat, welche immun gegen HIV seien. Spätestens nach dieser Aussage wurde die Weltöffentlichkeit mit dem technisch Machbaren in diesem hochsensiblen Thema konfrontiert. Obwohl der chinesische Forscher Grenzen überschritten hat und hier ganz klar von einem Tabubruch zu sprechen ist, bieten die modernen Verfahren der Gentechnologie viele Chancen und Potentiale. Aus diesem Grund kam Alisia Gehabka von mitmischen.de zu Besuch und befragte Mario zu diesem spannenden Thema.